Als besonderer Gast hielt Dr. Uwe Brandl (Präsident des Bayerischen Gemeindetags und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, hinten Bildmitte) als ehemaliger Chef unseres Ersten Bürgermeisters Andreas Horsche eine Ansprache
Als besonderer Gast hielt Dr. Uwe Brandl (Präsident des Bayerischen Gemeindetags und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, hinten Bildmitte) als ehemaliger Chef unseres Ersten Bürgermeisters Andreas Horsche eine Ansprache

31.01.2020
Konstruktive Sachpolitik als Ziel - Kandidaten der Freien Wähler stellen sich bei Auftaktveranstaltung vor

„Sie sind die wichtigsten Personen, wenn es um die Kommunalwahl am 15. März geht, denn Sie haben die Entscheidung in der Hand, wer künftig unsere Gemeinde mitgestalten kann.“ Mit diesen Worten begrüßte der FW-Ortsvorsitzende Florian Popp die zahlreichen Bürger bei der Auftaktversammlung der Freien Wähler im Maristensaal des Klosters Furth.Den bisherigen Gemeinderäten, von denen einige nicht mehr zur Wahl stehen, dankte Popp für die hervorragende Arbeit der letzten sechs Jahren. Er hoffe, dass die in den vergangenen Jahren gute, parteiübergreifende Zusammenarbeit zugunsten einer konstruktiven Sachpolitik auch zukünftig weitergeführt werde.Vorgegebene Aufgaben schwieriger erfüllbarDr. Uwe Brandl, Bürgermeister der Stadt Abensberg und Präsident des Bayerischen Gemeindetags sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, stellte in seiner Rede als Gast der Veranstaltung klar heraus, dass eben diese gute Zusammenarbeit keine Selbstverständlichkeit sei. Er zeigte auch auf, dass es immer schwieriger werde, die von der Bundespolitik den Gemeinden vorgegebenen Aufgaben zu erfüllen. Oftmals fehle es an der Möglichkeit, die benötigten Investitionen im vorgegebenen Zeitrahmen zu bewerkstelligen. Ebenso stellen fehlendes Personal und deren Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten eine Herausforderung dar. Umso wichtiger sei ein Schulungszentrum wie es von der Gemeinde im Kloster Furth geschaffen wurde.Im Anschluss stellten sich die 15 Kandidaten für den Gemeinderat den Bürgern vor. Andreas Horsche als amtierender und kandidierender Bürgermeister zeigte anschließend auf, dass für ihn in seiner Arbeit besonders Mitbestimmung, die Pflege eines guten Netzwerkes über die Gemeindegrenzen hinaus sowie kontinuierliche, nachhaltige Investitionen und Finanzierungssicherheit von großer Bedeutung sind. Für die kommenden Jahre stehe erneut eine Vielzahl an Aufgaben an.Bürgermeister Horsche sei es dabei wichtig, vor allem für eine gute Zusammenarbeit mit allen mit der Gemeinde verknüpften Institutionen, Vereinen und Einrichtungen zu sorgen.Abschließend stellte Horsche anhand seiner ersten Erfahrungen bei einem Besuch in Tansania die Bedeutung der Verantwortung für Umwelt und Klima, insbesondere für unser Trinkwasser, heraus. Auch dies sei eine zentrale Aufgabe für die Zukunft, insbesondere im Hinblick auf die immer trockeneren Sommer.Zum Abschluss der Veranstaltung warb Andreas Horsche zusammen mit Florian Popp um Unterstützung für Landratskandidaten Peter Dreier sowie die Kreistagskandidaten der Freien Wähler. Die anwesenden Kreistagskandidaten der Gemeinde Furth und der Nachbargemeinden nutzten die Gelegenheit, sich persönlich bei den Wählern vorzustellen.