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Willkommen

auf der Website der Freien Wähler Furth in Niederbayern!


 

  • Wir engagieren uns ehrenamtlich zum Wohle unserer Gemeinde, ihrer Bürgerinnen und Bürger in allen Ortsteilen (Arth, Furth, Schatzhofen)
  • Wir orientieren uns nicht an einer Parteiideologie, sondern folgen dem Gewissen und suchen nach den besten Sachlösungen.
  • Wir handeln werteorientiert und nachhaltig mit Blick auf die kommenden Generationen.

  • Die Freien Wähler Furth sind eine parteifreie Wählergemeinschaft, organisiert in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins.
  • Die Freien Wähler Furth sind eine der beiden größten politischen Kräfte in Furth
  • Die Freien Wähler Furth sind basisdemokratisch und treffen ihre Entscheidungen unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer, sozialer und gesellschaftlicher Ziele.

Am Montag dem 23.04.2012 trafen sich Bürgermeister, Gemeinderäte, Mitglieder der Freien Wähler und interessierte Bürger um sich über das Further Energiemodell am Beispiel des Hackschnitzelheizkraftwerks zu informieren.

Der Leiter des Further Bauhofs und gleichzeitig Betriebsverantwortliche für die Anlage, Karl Brunner (Furth), informierte die rund 30 Gäste über den technischen Ablauf sowie die Kenngrößen der Anlage. Die Anlage wurde mit Herstellungskosten von 4 Mio. € im Jahr 2000 errichtet. Sie produziert im Jahr eine Wärmemenge von 4000 MW bei einem Vorlauf von 90° C. In starken Frostperioden wird sie durch einen Ölkessel unterstützt, welcher zusätzlich je nach Witterung mit 3000 bis 8000 l Heizöl zuheizt. Die Historie der Anlage sowie den politischen Weg zu dieser Entscheidung stellte der Ehrenvorsitzende der Freien Wähler Furth und Kommanditist der Anlage, Franz Schober, vor. Die Besucher waren von Geschäftskonzept und ökologischer Ausrichtung der Anlage, welche in der Rechtsform einer GmbH & Co.KG betrieben wird positiv überrascht. Franz Schober erklärte, dass die Anlage derzeit maximal ausgelastet ist und im derzeitigen Zustand oft sogar mit Überlast fährt.

Bei einem anschließenden Dämmerschoppen im Gasthaus Büchl in Frohnberg ging der Vorsitzende der Freien Wähler im Landkreis und Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Furth, Josef Popp nochmals auf das Konzept ein. Die Gemeinde hatte sich im vergangenen Jahrtausend bereits entschieden, fossilen Brennstoffen den Rücken zukehren zu wollen. Bereits in 1997 war ein großes Interesse an erneuerbaren Energien bei dezentralen Strukturen vorhanden. Viele Bürger waren an der damals neuen Photovoltaik sehr interessiert. So konnte Schritt für Schritt eine dezentrale Energieerzeugung mit heute der größten PV-Dichte bundesweit und einer Gesamteinspeiseleistung von 4000 kwP/a hergestellt werden. Die Further Bürger erzeugen dadurch heute schon 70 % der in der Gemeinde benötigten Energie selbst.

Laut Josef Popp liegen die Herausforderungen der Zukunft jedoch nicht mehr bei der Energiegewinnung, sondern bei der Lieferung (Netze) und Speicherung. Er erwartet hier bei steigender Nachfrage auch die notwendigen Durchbrüche bei den dafür noch ausstehenden praxisgerechten Lösungen.

Am Ende seines Referates ging Josef Popp noch auf die Wermutstropfen des Biomasseheizkraftwerks ein. So würde er heute z.B. die Anbindung eines Wohngebiets an eine zentrale Heizanlage aufgrund der hohen Leitungskosten nicht wiederholen. Als wichtige Voraussetzung nannte er die notwendige Identifikation der angeschlossenen Endverbraucher mit den "gesamten" Vorteilen der Anlage. Der vergleichende Blick allein auf die Nutzungskosten ist hierbei zu eng gefasst.
Im Rahmen der aktuellen Gewässerplanung im verbund mit mehreren Nachbargemeinden ist eine Bepflanzung des bachnahen Randbereichs mit Energienutzpflanzen geplant. So kann eine neu Biomassequelle für die aufgrund privater Nutzung rückläufigen Hackschnitzellieferungen erschlossen werden.

Zuletzt bedankte sich der Erste Vorsitzende, Robert Hüttinger, für das große INteresse und das zahlreiche Erscheinen und würdigte last but not least die Anwesenheit von Bundes- und Landesvorsitzenden sowie Landtagsabgeordneten und Kreisrat Hubert Aiwanger.

Das Räumgebiet entlang des Further Bachs
Bei der Arbeit
Nach 2 Stunden ist alles geschafft!

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Landkreis und Gemeinden organisieren wieder Ramadama-Aktion
Die Freien Wähler Furth e.V. übernehmen das Gebiet zwischen Niederarth und Rannertshofen

Die Schneeschmelze bringt es regelmäßig an den Tag: Viele Menschen behandeln die Erde, als habe Gott sie nicht als Wohnstatt für seine Geschöpfe, sondern als Müllhalde konzipiert. Aber es gibt auch andere Menschen – zum Beispiel die rund 10.000 Landkreis-Bürger, von Schulkindern bis zu Senioren, die im vergangenen Jahr Feld und Flur freiräumten vom Zivilisationsmüll.

Am Samstag den 24.03.2012 trafen sich die Freien Wähler, vertreten durch die Familien Hüttinger und Horsche zur Ramadama-Aktion. Wir wollten wieder um den Bereich zwischen Rannertshofen und Niederarth entlang des Radwegs und des Further Bachs unsere Umwelt von Hinterlassenschaften der Zivilisation befreien.

Drei gut gefüllte Müllsäcke voll Zivilisationsmülls von Styropor bis zu Bekleidungsstücken waren nach zwie Stunden das Ergebnis. Einen 20-minütigen Zwangsstopp mussten wir aufgrund des Regens unter der Niederarther Brücke einlegen. Nach getaner Arbeit hatten sich alle eine Erfrischung verdient.

Letzte Änderung: 20. Mai 2012